Bye bye 2017 – hello 2018! Mein Jahresrückblick 2017 und Ausblick auf 2018

Hallo ihr Lieben, hier kommt mein Jahresrückblick auf 2017 und mein Ausblick auf 2018. Was soll ich sagen? 2017 wird für mich persönlich nicht in die Chronik der schönsten Jahre meines Lebens eingehen und das hatte ich mir zu Beginn doch noch so anders vorgestellt. Das Leben hat mir einige Stolpersteine in den Weg gelegt, was schon mein Jahreshoroskop voraussagte (ja, ich glaube an sowas!). Da waren z.B. Diebstähle und eine Urlaubssperre über beinahe das komplette Jahr. Dann gab es aber auch sehr positive Momente z.B. als mir wildfremde Menschen in der Not geholfen haben oder dass ich den Verlust wieder reinholen konnte, so wie es mir der freundliche thailändische Restaurantbesitzer prophezeit hatte. Es gibt Schlimmeres, am Ende bin ich doch ganz zufrieden mit dem Jahr 2017. Ich bin gesund, habe genug Geld, um mein Leben zu bezahlen und alle wichtigen Menschen erfreuen sich guter Gesundheit. Also alles super!

Meine Jahresbilanz:

  • 60 Tage auf Reisen
  • 47 Hotelübernachtungen
  • mind. 10 Zugreisen
  • 3 Flugreisen
  • 5 besuchte Länder: Thailand, Polen, China, Holland, Italien
  • davon zum aller ersten Mal besucht: Polen
  • über 1.150 Pins in meiner interaktiven Weltkarte mit Reisetipps für dich

Mein Jahresrückblick 2017:

Insgesamt bin ich 2017 weniger gereist als 2016, dafür sehr intensiv. Und ich merke, dass ist gesünder für mich, lieber ein Land besser kennenlernen als nur an der Oberfläche zu kratzen, das war schon immer eher mein Ding. 2017 hat es sich bewährt.

Januar und Februar 2017: beklaut in Thailand & Hilfe von fremden Menschen

Ups und downs des alleinereisens

Alleine durch Thailand

Gleich zu Beginn des Jahres 2017 habe ich meine Koffer gepackt, um dem tristen Winter in Deutschland in wärmere Gefilde zu entfliehen. In Bangkok angekommen, konnte ich auch sofort meine Sommerklamotten auspacken. Nach einem Powersightseeing durch die Thailändische Hauptstadt mit Besichtigung der wichtigsten Tempel, einem Cocktail auf der besten Skybar der Welt und einer Bootstour duch die Klongs machte ich mich zur alten Siamesischen Hauptstadt Ayutthaya auf. Der Ausflug lohnte sich auch, allerdings wurde ich bei der Weiterreise an meinem dritten Tag in Thailand bestohlen. Ich stand plötzlich ohne mein iphone und meine Kreditkarten da. Mein komplettes Bargeld mit meinen Notgroschen war weg und ich fühlte mich hilflos wie ein Kind. Glücklicherweise konnte ich meine Reise aber fortsetzen, da ich noch meinen Reisepass hatte und reiste weiter nach Chiang Mai und bis ans Goldene Dreieck. Hier traf ich auf Menschen, die mir in der Not geholfen haben, das hat mich nachhaltig sehr beeindruckt. Von dort ging es dann in den Süden nach Koh Samui und Koh Phangan und die Tage wollte ich am Strand entspannen. Aber auch hier hatte ich ein bisschen Pech mit dem Wetter, die See war rauh und aufgewühlt von den Überschwemmungen der letzten Wochen. Tropische Regengüsse fesselten mich mind. 2 Tage in meiner Unterkunft. Ein Highlight für mich war das Schnorcheln auf Koh Phangan, wo ich wirklich sehr viele schöne bunte Fische sah. Zurück im Büro in Deutschland musste ich feststellen, dass mir dort jemand den Wintermantel geklaut hatte, den ich dort zurückgelassen hatte. Das Jahr fing irgendwie für mich mit einer Pechsträhne an und schon zu Beginn des neuen Jahres fühlte ich mich irgendwie im falschen Film.

Die Highlights von Koh Phangan

März 2017 Ärger in Berlin und Mandelblüte in der Pfalz

Mandelblütenfest in Gimmeldingen in der Pfalz

wie in jedem Jahr seit meiner Reisebloggertätigkeit fuhr ich auch 2017 wieder nach Berlin zur größten Tourismusmesse der Welt, um dort andere Reiseblogger zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Allerdings holte mich meine Pechsträhne auch hier wieder ein: zuerst versagte meine Stimme bis zum Totalausfall und ich konnte keine Termine wahrnehmen noch mich mit irgendjemanden unterhalten. Die Stimme blieb eine ganze Woche weg, was am Ende ziemlich auf mein Gemüt schlug, so ganz ohne Kommunikation ist es doch etwas komisch. Zu allem Ärger verlangte auch noch mein AirbnB Host, dass ich die Kaution zurückbezahle. Typischer Fall von: Abzocke. Glücklicherweise musste ich die Kaution nicht bezahlen, dennoch ärgerte ich mich über die Dreistigkeit und die unverschämten Bewertungen auf meinem Profil, die mir die Gastgeberin aus Rache geschrieben hatte. Die ITB hat mir leider auch nicht wirklich viel gebracht, außer das ich mich über die Wichtigtuereri von so manchem amüsiert habe. 2018 werde ich nicht hinfahren aus verschiedenen Gründen. Zurück in Frankfurt kurierte ich mich erstmal aus und versuchte den Frühling daheim zu genießen. Besonders schön war mein Sonntagsausflug zur Mandelblüte in die Pfalz, das würde ich gerne 2018 wieder erleben.

April 2017: daheim ist es auch schön

Rüdesheim am Rhein im Rheingau

Nach meinen Reiseerlebnissen ist mir auch ein bisschen die Lust am Reisen vergangen, meine Batterien waren gut aufgeladen mit Eindrücken und ich hatte auch ein bisschen das Gefühl dass mich das Pech verfolgte, daher beschränkte ich mich darauf den Frühling daheim zu verbringen mit Ausflügen in die Umgebung. Z.B. ins nahe Rheingau, das ich sehr liebe oder mit Mutter auf die Schwäbische Alb, die mir in den letzten zwei Jahren auch immer sympathischer geworden ist.

Mai 2017: aktiv in der Natur!

Lahntalradweg

Mein Frühlingshighlight war vielleicht die Radtour auf dem Lahntalradweg bei Limburg an der Lahn. Der Radweg ist wirklich wunderschön und das Lahntal eines jener letzten Geheimnisse, die Deutschland noch hat. Auf den Hügeln thronen Burgen, die Lahn fließt ruhig durch grüne Täler und in den Fachwerkhausstädtchen gibt es überall Eisdielen. Perfekt. Ende Mai unternahm ich dann auch wieder ein Cabriotour über die Alpen nach Südtirol. Dort tankte ich noch einmal richtig Energie beim Wandern und Wellness, beim Weinverkosten und beim E-Mountainbiken in herrlicher Bergkulisse. Meine Glückseligkeit war damit endgültig wieder zurück und damit kehrte auch die Lust am Reisen wieder zurück. Vielleicht lag es an Südtirol. Ich mag vor allem die einfachen und herzlichen Menschen dort, wenn die Anfahrt nur nicht so lange wäre.

Valserhof Südtirol

 

Juni 2017: Holland und Warschau

 

Windmills from Kinderdiik 

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Pfingsten verbrachte ich mit einem verlängerten Wochenende in der südholländischen Region um Dordrecht – der ältesten Stadt der Niederlande. Ich habe die Windmühlen von Kinderdiik und den Nationalpark de Biesbosch besucht. Ende Juni flog ich für ein Wochenende in die polnische Hauptstadt Warschau. Mein erstes Mal in Polen und bestimmt nicht das letzte Mal.

Posing a little Bit in front of these old Cars in Warsaw 😎 

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Juli und August 2017: Sommerflaute

lovely summerday in Frankfurt 

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Mein Sommer war weniger schön. Ich hab die Zeit eigentlich nur im Büro verbracht – gefühlt jedenfalls. An den Wochenenden versuchte ich raus zu kommen, aber meistens war ausgerechnet dann das Wetter schlecht oder ich zu müde. Beruflich war ich das 2. Halbjahr so eingespannt, dass Reisepläne und Reisen leider nicht drin waren. Ich war frustriert.

September 2017: vom Teutoburger Wald nach China

Freilichtmuseum Detmold

Anfang September ging es dann endlich wieder auf Reisen. Zunächst einmal für ein Wochenende nach Nordrhein-Westfalen, in den Teutoburger Wald. Hier trafen sich einige Blogger, um die Region zu erkunden, ich war eine davon und schaute mir vor allem Bad Salzuflen, Bad Oeynhausen und das Freilichtmuseum in Detmold an. Obwohl die Region sehr schön ist, fühlte ich mich bei dieser Reise nur getrieben von Programmpunkt zu Programmpunkt, ein Austausch mit den anderen war kaum möglich und die schönsten Ecken der Region hab ich erst nicht gesehen. Ich fragte mich daher, ob ich solche organisierten Bloggertouren überhaupt noch machen soll. Zum Glück kam dann die Einladung zu einer Bloggerreise nach China, die mich wieder aufheiterte. Diese Reise war wirklich toll und hier konnte ich mich auch mit den anderen Bloggern austauschen. Auf der Reise standen die Metropolen Hangzhou, Suzhou und Shanghai auf dem Programm. Vor allem Suzhou hat mir sehr gefallen. Aber generell finde ich China ein spannendes Reiseland. Die Reise war wohl mein Highlight im 2. Halbjahr 2017.

 

Oktober 2017: Roadtrip durchs Donautal

Donautal

Aussicht vom Knopfmacherfelsen

An den Oktober kann ich mich fast gar nicht erinnern. Wieder hab ich die Zeit nur im Büro verbracht und brauchte die Wochenenden, um mich davon zu erholen bzw. um ins Fitnesstudio zu rasen, Belege zu sortieren und die Wäsche zu waschen. Das einzige kurze Highlight war der Reformationstag, der in diesem Jahr ein Feiertag war und es mir ermöglichte einen Roadtrip mit Mutter durchs wildromantische Donautal auf der Schwäbischen Alb zu machen. Eine tolle Region für Fans von Natur und Landschaften.

November 2017: Herbstblues

Reisteipps unterwegs & daheim November 2017

Burg Hohenzollern im Novembernebel

Jetzt hatte mich der Herbstblues richtig gefangen. Zum Glück heiterte mich meine Freundin mit der Idee auf nach Köln zum Karneval zu fahren. Ich war noch nie zum Karneval da. Also fuhren wir am 11.11. zum Karneval nach Köln (nachdem wir zunächst unseren Zug verpassten, mit dem Taxi nach Mainz fuhren und ach… dieses Jahr ist komisch). Es war eine Gaudi und hat sich trotz allem gelohnt.

Dezember 2017 Winter Wonderland im Allgäu

Weihnachtsmarkt Bad Hindelang

Gleich am ersten Dezemberwochenende fuhr ich ins winterliche Allgäu und wurde mit einer atemberaubenden Schneelandschaft und blauem Himmel begrüsst. Was für eine tolle Region, grade zu dieser Jahreszeit, wenn alles weiß ist! Wir besuchten den Weihnachtsmarkt Bad Hindelang und Füssen. Ich komme schon bald wieder ins Allgäu und mir hat es auch gut gefallen. Weihnachten verbrachte ich dann wie immer mit meiner Familie. Meine kleinen Neffen sind meine quality time schlechthin.

 

Meine Reisepläne und mein Ausblick für 2018

 


Meine Familie will mich mit einer Geburtstagsfeier überraschen, irgendwo im Allgäu, wie ich schon herausfinden konnte;-) Daher werde ich die erste Reise 2018 in die hoffentlich verschneiten Alpen machen. Kurz darauf fliege ich noch im Januar nach Kapstadt. Von dort starte ich eine 3-wöchige Rundreise durch Südafrika, über die Gardenroute, Lesotho, Durban, Swasiland bis nach Johannesburg, von wo aus es wieder zurück nach Frankfurt geht. Dann sind hoffentlich die Tage wieder heller und länger und der Frühling kommt wieder. Und natürlich schweben mir auch schon die nächsten Traumreiseziele vor, ganz vorne liegen aktuell: Bali, Costa Rica und Griechenland. Natürlich gibt es noch viel mehr Ziele und man weiß ja auch nie, was noch so passiert. Ein bisschen Raum für Spontanes halte ich mir immer offen. Was mir beim Reisen jedoch wichtiger wird:

  • ich reise lieber in Gesellschaft als alleine
  • ich liebe Landschaften, Natur, Berge & das Meer
  • ich mag es komfortabel und luxuriös auf Reisen und gehe trotzdem gerne in Länder, wo die Kontraste sichtbar sind
  • ich will immer mehr von der Welt sehen

Was ich mir 2018 wünsche

2018 wünsche ich mir, dass ich wieder mehr Glück auf meinen Reisen habe, ich wünsche mir vor allem Gesundheit und Wohlbefinden für meine Familie und mich. Ich freue mich über schöne Erlebnisse unterwegs & daheim und wünsche mir mehr nette Leute kennenzulernen, die auf meiner Wellenlänge sind und mehr gemeinsame Reisen und Erlebnisse. Ich wünsche mir außerdem, dass ich mit dem was ich mache, mehr Kohle verdiene, um ein unabhängiges und erfülltes Leben zu führen. Ich will mehr Zeit fürs Reisen haben, mehr Zeit mit Dingen verbringen, die mich voran bringen anstatt mich aufhalten zu wachsen. Privat sehne ich mich nach mehr Werten in dieser Gesellschaft, auch und gerade in zwischenmenschlichen Beziehungen: alles ist so unverbindlich und austauschbar geworden und das lustige dran ist, dass sich jeder darüber beschwert. Ich wünsche mir eine Konstante. Reisen hilft sehr, den Blick auf die einfachen und doch die wichtigsten Dinge im Leben zu lenken, das hat mich 2017 wieder einmal gelehrt. Menschen, die reisen sind selten frustriert über ihr Leben, das sehe ich in meinem persönlichen Umfeld oft. Reisen öffnet für vieles die Augen und macht einen zuversichtlich. Deswegen sollten wir alle viel mehr reisen! I.d.S. wünsche ich euch allen ein fantastisches 2018!

Deine Nicole

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