Hoch über dem idyllischen Städtchen Braubach am Rhein thront die Marksburg. Sie gleicht einer Märchenburg. So muss das Dornröschen Schloß ausgesehen haben. Gut möglich, denn die Brüder Grimm holten sich ihre Inspirationen für ihre Märchen von den Burgen im Rheintal. Und da die Marksburg niemals durch Kriege zerstört wurde, so wie all die anderen Burgen hier, war sie die einzige Burg, die die Brüder Grimm in ihrer ursprünglichen Pracht hätten sehen können. Erst durch die Märchen der Brüder Grimm und all den Geschichten der ersten Reiseschriftsteller im 19. Jahrhundert fing man an, die Burgen im Rheintal wiederaufzubauen. Denn alle anderen Burgen wurden durch Kriege im Mittelalter zerstört, so dass nur noch Ruinen auf den Hügeln am Rheinufer standen. Vielleicht war die Marksburg der Prototyp für all die anderen Rheinburgen? Zeitzeugen gab es ja keine. Vielleicht ist die Marksburg der Inbegriff der deutschen Ritterromantik?

Die Marksburg in Braubach als Inbegriff der deutschen Ritterromantik

 

 

Unterwegs & Daheim auf derMarksburg zu Braubach

Die Marksburg in Braubach thront jedenfalls noch wie vor Jahrhunderten dort oben auf ihrem Felsen. Natürlich steckte man auch hier viel Geld in die Erhaltung der Burg. Mich würde es ja nicht wundern, wenn die Marksburg auch irgendwann originalgetreu in China aufgebaut wird. Chinesen haben ja einen Faible für Burgen und Märchen und kopieren gerne.

Von der Marksburg hat man eine grandiose Aussicht über Braubach und das Rheintal

Von Braubach aus führt ein schmaler Waldweg nach oben zur Burg, ca. 20 Minuten muss ich zu Fuß den steilen Hang hinauf, um mir die Burg aus der Nähe anzuschauen. Doch es lohnt sich. Von hier oben hat man eine fantastische Aussicht über das Rheintal. Bei schönem Wetter ein absolut empfehlenswerter Ausflug. Oben werde ich vom Burgherrn persönlich begrüßt. Gerhard Wagner wohnt hier mit seiner Familie und wird mich gleich durch die Marksburg führen.

Besichtigung der Marksburg: Authentisches Ritterleben hoch über dem Rhein

Die Marksburg soll von allen Burgen im Rheintal, die authentischte Ritterburg sein. Immerhin erfreut sich das Rheintal über die beträchtliche Zahl von über 40 Burgen, was bedeutet, dass alle 2,5 Kilometer lang eine Burg zu sehen ist. Ich denke es gibt nirgendwo sonst, soviele Burgen auf so dichtem Raum. Das lag daran, dass der Rhein im Mittelalter Grenzfluß war und Grenzen mussten geschützt werden. Dafür waren die Ritter zuständig. Die Burgherren erhoben Steuern und Zölle und sicherten sich ihren Status. Dabei unterschieden sich die Männer des Mittelalters wohl kaum von den heutigen männlichen Exemplaren, denn ein Burgherr wollte sich mit seiner Burg natürlich mit jedem anderen übertrumpfen. Und so kam es, dass es im Rheintal auf nahezu jedem Hügel eine Burg thront nach dem Motto: höher, größer, schöner.

Unterwegs & Daheim auf derMarksburg zu Braubach

Als wir die Burg durch die originalerhaltene Steinzufahrt betreten, kommt mir eine Horde amerikanischer Touristen in Flip Flops entgegen. Sie stolpern den unebenen Schiefersteinweg herunter, der noch so aussieht wie im 13. Jahrhundert. Dass das Schöne Echte kein Disneyworld ist, hat ja auch niemand behauptet. Gerhard Wagner führt mich zunächst durch den äußeren Schutzwall um die Burg herum. Der Burgherr zeigt mir stolz den Blumen- und Kräutergarten mit Kräutern aus dem Mittelalter. Die Türen mit den mächtigen Schlößern und Schlüsseln (20 cm lange Schlüssel) sind ebenso originalerhalten aus dem Mittelalter. Die Schlüssel sind so groß, dass man sich tatsächlich ein bisschen wie Alice im Wonderland vorkommt, wenn man ins Innere der Burg tritt. Aber es ist alles echt hier, versichert man mir.

Von Braubach aus führt ein schmaler Waldweg nach oben zur Burg, ca. 20 Minuten muss ich zu Fuß den steilen Hang hinauf, um mir die Burg aus der Nähe anzuschauen. Doch es lohnt sich. Von hier oben hat man eine fantastische Aussicht über das Rheintal. Bei schönem Wetter ein absolut empfehlenswerter Ausflug. Oben werde ich vom Burgherrn persönlich begrüßt. Gerhard Wagner wohnt hier mit seiner Familie und wird mich gleich durch die Marksburg führen. Die Marksburg soll von allen Burgen im Rheintal, die authentischte Ritterburg sein. Immerhin erfreut sich das Rheintal über die beträchtliche Zahl von über 40 Burgen, was bedeutet, dass alle 2,5 Kilometer lang eine Burg zu sehen ist. Ich denke es gibt nirgendwo sonst, soviele Burgen auf so dichtem Raum. Das lag daran, dass der Rhein im Mittelalter Grenzfluß war und Grenzen mussten geschützt werden. Dafür waren die Ritter zuständig. Die Burgherren erhoben Steuern und Zölle und sicherten sich ihren Status. Dabei unterschieden sich die Männer des Mittelalters wohl kaum von den heutigen männlichen Exemplaren, denn ein Burgherr wollte sich mit seiner Burg natürlich mit jedem anderen übertrumpfen. Das Rheintal ist sozusagen das Villenviertel Bad Homburgs des Mittelalters.

Von Braubach aus führt ein schmaler Waldweg nach oben zur Burg, ca. 20 Minuten muss ich zu Fuß den steilen Hang hinauf, um mir die Burg aus der Nähe anzuschauen. Doch es lohnt sich. Von hier oben hat man eine fantastische Aussicht über das Rheintal. Bei schönem Wetter ein absolut empfehlenswerter Ausflug. Oben werde ich vom Burgherrn persönlich begrüßt. Gerhard Wagner wohnt hier mit seiner Familie und wird mich gleich durch die Marksburg führen. Die Marksburg soll von allen Burgen im Rheintal, die authentischte Ritterburg sein. Immerhin erfreut sich das Rheintal über die beträchtliche Zahl von über 40 Burgen, was bedeutet, dass alle 2,5 Kilometer lang eine Burg zu sehen ist. Ich denke es gibt nirgendwo sonst, soviele Burgen auf so dichtem Raum. Das lag daran, dass der Rhein im Mittelalter Grenzfluß war und Grenzen mussten geschützt werden. Dafür waren die Ritter zuständig. Die Burgherren erhoben Steuern und Zölle und sicherten sich ihren Status. Dabei unterschieden sich die Männer des Mittelalters wohl kaum von den heutigen männlichen Exemplaren, denn ein Burgherr wollte sich mit seiner Burg natürlich mit jedem anderen übertrumpfen. Das Rheintal ist sozusagen das Villenviertel Bad Homburgs des Mittelalters.

Im Innern der Burg beeindruckt mich vor allem der Rittersaal mit Burgküche. Hier kann man auch Rittermahle buchen. Während man hier an dem langen Holztisch sitzt, fühlt man sich tatsächlich ins Mittelalter in die Zeit der Ritter zurückversetzt. Wenn man ganz ruhig ist, hört man vielleicht noch das Gelächter und Geschmatze der wilden Kerle in Gedanken.

Unterwegs & Daheim auf der Marksburg zu Braubach

Wunderschön ist dagegen die Kemenate der Burgfräuleins, die im Gegenzug zu den sonstigen Räumlichkeiten aus dem Mittelalter recht luxuriös wirkt. Einmal Burgfräulein sein und einem stolzen Ritter in Stahlrüstung den Kopf verdrehen… Wäre das nicht was? Die Ritterrüstungen aus verschiedenen Jahrhunderten kann man übrigens in einer einzigartigen Sammlung hier finden – der ganze Stolz des Burgherrn Wagner.

Unterwegs & Daheim auf der Marksburg zu Braubach

Der Rundgang durch die Marksburg ist wirklich lohnenswert. Besucher erhalten einen wunderbaren Eindruck davon, wie das Leben auf einer Ritterburg im Mittelalter ausgesehen hat. Die Räumlichkeiten sind zum Teil mit Originalmöbeln aus dem 15. Jahrhundert eingerichtet. Die Marksburg selbst wurde erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Sie erhielt ihren Namen übrigens vom Evangelisten Markus: er soll die Burg vor einem bösen schwarzen Ritter bewahrt haben. Die Tochter des Burgherrn Elisabeth sollte sich mit Siegbert von Lahneck verloben. Dieser ist allerdings kurz vor der Hochzeit im Krieg verschollen. Der schwarze Ritter behauptete ein Vetter von Siegbert zu sein und riss somit dessen Besitz an sich und erhob Anspruch auf die schöne Elisabeth. Am Tag der Vermählung erhob der Bischof das Kreuz gegen den Heiratsschwindler, woraufhin der Böse im Erdboden unter der Marksburg versank. Elisabeth allerdings kam nicht über den Kummer hinweg und soll schon früh gestorben sein. Die Marksburg aber blieb in guter Hand und wurde fortan nach dem Evangelisten Marksburg benannt. So jedenfalls erzählt es uns die alte Sage um die Marksburg.

Fachwerkromantik in Braubach am Fuße der Marksburg

Unterwegs & Daheim auf der Marksburg zu Braubach

Ich bummle nach meiner Burgbesichtigung noch ein bisschen durch Braubach am Fuße der Burg. Braubach ist wirklich ein reizendes kleines Städtchen mit tollen Fachwerkhäusern. Am Rheinufer gibt es einen Rosengarten. Man sollte sich hier eine Weile ans Rheinufer setzen und den Duft der Rosen einatmen. Anschließend könnte man direkt von hier mit der Köln-Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft Rheinauf- oder abwärts fahren und all die anderen schönen Orte am Rhein besuchen.

Unterwegs & Daheim auf der Marksburg zu Braubach

Übernachten in Braubach bei der Marksburg im Hotel Zum Weissen Schwanen

Unterwegs & Daheim auf der Marksburg zu Braubach

Hotel Zum Weissen Schwanen in Braubach

Für alle die in Braubach bleiben wollen, denen empfehle ich das Hotel und Restaurant Zum Weissen Schwanen. Hier habe ich eine Nacht verbracht. Das Restaurant bietet wirklich kulinarische Hochgenüße wie ich finde: ich esse ein Lachssteak auf einer Gemüsemaultasche (sah jedenfalls so aus) und trinke dazu einen wunderbaren Rheinwein. Auf die Frage nach Dessert winkte ich verneinend ab. Trotzdem brachte mir der Kellner ein Dessert, das ich in meinem Leben nicht so schnell vergessen werde: Holünderblüten Parfait – ein wahnsinns Geschmack. Tja, der Chef de Cuisine im Hotelrestaurant Zum Weissen Schwanen in Braubach weiß eben wie er Frauen glücklich machen kann und er versteht sein Handwerk aufs Beste! Jedenfalls fahre ich nach diesem tollen Wochenende am Rhein glücklich wieder nachhause.

Unterwegs & Daheim auf der Marksburg bei Braubach - Gasthof Schwanen

Infos zur Marksburg: www.marksburg.de

Weitere Berichte vom Rhein, den Burgen und Märchen aus uralten Zeiten:

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Vielen Dank an die Romantische Rhein Tourismus GmbH für die Einladung zu dieser Recherchereise auf die Marksburg und nach Braubach. Meine Meinung ist unabhängig.

 

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