Literarische Reise

Bücher für Menschen, die gerne reisen

In der Literarischen Reise zeige ich dir Bücher, die zum Reisen inspirieren. Echte Geschichten und keine Reiseführer. Warum? Manchmal kommt man einem Ort am nächsten durch die Literatur und Poesie und nicht durch die Top 10 der meist besuchten Orte. Als studierte Literaturwissenschaftlerin gehe ich hin und wieder auf die „literarische Reise„. Es gibt Bücher, die liest man und denkt, da möchte ich auch mal hin, dann gibt es Orte, die man besucht und denkt, dieser Ort erinnert mich an einen Roman, den ich mal gelesen habe. Bücher inspierieren und lassen einen davon träumen, manchmal verarbeiten Autoren ihre Eindrücke in ihren Romanen. Darum dreht es sich in meiner „literarischen Reise“, um die Poesie der Orte und Landschaften. Vom Abenteuerroman bis zur Liebesgeschichte oder Kruselgeschichte, hier stehen literarische Romane im Vordergrund.

Manchmal erwähne ich ein Gedicht in meinen Artikeln, auch das findet ihr hier wieder oder einfach nur literarische Schmöker, die ich Reisefreunden gerne empfehle. Was ihr hier nicht finden werdet, sind Reiseführer, und Bildbände, die findet ihr selbst in jeder Buchhandlung. Alle Bücher und Autoren, die auf dieser Seite stehen, habe ich selbst gelesen, die Bemerkungen stammen von mir selbst und falls ihr ein Kommentar zur „literarischen Reise“ habt, freue ich mich ganz besonders darüber!

Literarische Reise – Bücher für Menschen, die gerne reisen und lesen

15 Romane für den Sommerurlaub von unterwegsunddaheim.deLiterarische Weltreise

Bücher von und über Reisende aus aller Welt. Weltreisende. Gute Literatur aus allen Teilen der Welt.

 

 

 


Literarische Reise nach Afrika – Bücher für Afrikareisende und solche die davon träumen

Massai Dorf in der SerengetiRomane von und über Afrika. Von einheimischen und europäischen Autoren, die über den großen weiten Kontinent Afrika schreiben, über Land und Leute, über Abenteuer und Beobachtungen. Historisch und zeitgenössisch. Für alle, die Afrika auch literarisch entdecken wollen.

 

 

 

 


 

Literarische Reise nach Asien – Bücher für Asienreisende und andere

UNESCO Weltkulturerbe: Kaiserlicher Sommerpalast in Peking

Romane und Geschichten aus vielen unterschiedlichen asiatischen Ländern. Von asiatischen Autoren, für alle die gerne eine literarische Reise nach Asien machen und gute Geschichten lesen wollen.

 

 

 

 

 


 

Literarische Reise nach Amerika:

USA

Pink Hotel
Anna Stothard: eine junge Autorin schreibt einen süßen Roadmovie unter der Sonne Kaliforniens, eine spannende Suche nach sich selbst und der Vergangenheit, eine Liebesgeschichte am Venice Beach, ein literarischer Sundowner, für den Liegestuhl am Strand.

 

 

 


Die unsichtbare Frau*
Die unsichtbare Frau,
Siri Hustvedt: Ein typischer New Yorker Stadtneurotiker-Roman, in dem das Zeitgefühl in Manhatten mit den Straßennamen verortet wird. Orientierungslose Frau tappt an die falschen Männer. Eine New Yorker Geschichte, die auch hier spielen könnte.

 

 

 


Open City* 

Open City, Teju Cole: Ein junger Psychiater spaziert durch New York. Er ist schwarz und hochgebildet. Zwei Gegensätzlichkeiten in einer modernen Gesellschaft. Auf seinen Spaziergängen durch New York begegnet er Intellektuellen und Arabern, für die Israel an allem Schuld hat. Doch ausgerechnet er, der Psychiater, der sich mit Emotionen wissenschaftlich auseinandersetzt, flüchtet vor seinen eigenen. Bis ihn die Vergangenheit einholt. Teju Cole ist in Nigeria geboren und hat in New York studiert. Er schreibt über das Zeitgefühl in New York. In feinen Nuancen deutet er auf die ganze menschliche Misere hin. Der Roman wurde hochgelobt. Brisant und verstörend zugleich.

 


 Lateinamerika/Kuba:

Der alte Mann und das Meer*
Ernest Hemingway: eine ergreifende Parabel über das Leben mit all seinen Mühen, Hemingway der in Kuba lebte und diesen Roman schrieb für den er den Nobelpreis erhielt, hat mich gepackt, während ich auf die Wellen am Malecon in Havanna starre, sehe ich einzig den alten Fischermann mit seinem Boot und den Fang seines Lebens vor mir: rührt mich zu Tränen

 

 


 

Literarische Reise nach Europa:

Spanien/ Barcelona

Das Spiel des Engels: Roman*
In seinen Barcelona-Romanen führt uns Zafon durch die alten düsteren Gassen Barcelonas. Die alte Stadt erscheint im schaurig-schönen Look und nebenbei liest sich Zafon wie von selbst. Bücher: Der Schatten des Windes, Das Spiel des Engels, Marina. Spannend bis zur letzten Seite!

 

 

 


 

Frankreich:

Léon und Louise: Roman*
Alex Capus: Französische Zeitgeschichte über einige Jahrzehnte, verpackt in eine rührende Lovestory, die dank der großartigen Erzählkunst an keiner Stelle kitschig ist. Alex Capus schreibt einen wunderbaren Roman, der alles enthält was ein guter Roman braucht. Berührend!

 

 

 


 


Die sonderbare Karriere der Frau Choi*
Die sonderbare Karriere der Frau Choi
; Brigit Vanderbecke: Frau Choi eröffnet in dem verschlaffenen südfranzösischen Kaff ein viatnamesisches Restaurant und schafft es damit bis in die Gourmetzeitungen von Paris. Schon bald kommen Touristen, darunter ein Forensiker-Päarchen, das auf dem Teller eines Gastes einen Giftpilz gesichtet haben will. Wer die Idylle von Frau Chois Restaurant stören will, verschwindet. Eine witzige Satire, die Korea mit Südfrankreich verbindet.

 

 

 


 

Das Parfum*
Das Parfum; Patrick Süßkind:
Die südfranzösische Stadt Grasse ist bekannt für die Parfumherstellung im 18. Jahrhundert. Süßkinds Bestseller ist die geniale „Geschichte eines Mörders“. Spannung garantiert und ein interessantes Thema mit der Frage, wie wichtig ist die Sinneswahrnehmung für den Menschen? Beeindruckend!

 

 

 


 Paris:

Literarische Reise ParisDie schönsten Paris Romane findet ihr auf einer extra Seite hier.

 

 

 

 

 


Roman Nullzeit – Sex und Crime in der Unterwasserwelt vor Lanzarote

Autorin: Juli Zeh

Sven ist ein deutscher Aussteiger, der sich auf Lanzarote eine Tauchschule eingerichtet hat, die er mit seiner Lebensgefährtin Antje betreibt. Antje kümmert sich um das Organisatorische, ums Putzen und Kochen und manchmal gibt`s auch Sex zwischen den beiden. Sven, eigentlich ein studierter Jurist, hat aus Enttäuschung über seine Professoren Deutschland verlassen, um sich fortan, aus allem rauszuhalten. Die unergründliche und stille Tiefe des Ozeans scheint dafür der perfekte Ort für ihn zu sein. Dieses Lebenskonzept funktioniert solange bis seine neuen Tauchschüler auftauchen: Jolante von der Pahlen, eine gut betuchte Schauspielerin, die allerdings nur billige Rollen in einer deutschen Soap abbekommen hat und ein sehr viel älterer Schrifsteller, der seit seinem Erstlingsroman nie wieder was veröffentlicht hat. Die beiden haben in ihrem Urlaub nichts anderes zu tun als sich gegenseitig zu demütigen und Sven wird mit hineingerissen, immerhin kassiert er dafür 14.000 Euro Honorar als Tauchlehrer und persönlicher Betreuer, die er selbst dann nicht ablehnt, als er ahnt, welches Risiko er dabei eingeht. 2 Paare auf einer Insel, ein bisschen erinnert es mich an Goethes Wahlverwandschaften, aber das ist nicht Thema von Juli Zehs Romanen. Natürlich fühlt sich Sven bald hingezogen zur schönen Jola, die alles tut, um ihn zu becircen, hauptsächlich in der Öffentlichkeit, was Sven, der treudoofe, aber erst viel zu spät merkt. Es exisiteren bald zwei Versionen der Geschichte: die von Sven und die von Jola, die ihre Schilderungen ihrem Tagebuch anvertraut. Der Leser wird zum Richter und soll entscheiden, welche Version er glauben will. Wahrheit und Lüge vermischen sich, einer der beiden lügt, aber wer? Das ist Juli Zehs Thema in ihren Romanen. In Nullzeit geht es um ein raffiniertes Spiel mit dem Leser, ein Spiel, um Macht, wie schon im Roman Spieltrieb* von Juli Zeh. Wer hat die Macht über wen? Dem Leser wird es schnell klar, Sven hat die Macht über Antje, Jola hat mit ihrem Geld ihren Lebensgefährten Theo in der Hand und gleichzeitig auch Sven, den sie bezahlt. Auf der anderen Seite ist natürlich noch die sexuelle Macht, Jola, die schöne und zwei Männer, der eine alt aber klug, der andere jung aber naiv. Wer ist wirklich Opfer und wer Täter in dieser Dreiecksgeschichte? Schon während der Handlung gibt es Mordversuche, am Ende steht ein eindeutiger Mordanschlag und nun ist es auch Sven klar geworden: raushalten ist nicht möglich in dieser Welt. Nullzeit ist ein intelligenter Roman, ein Psychothriller, der alles enthält, was ein gutes Buch haben muss: Spannung von der ersten bis zur vorletzten Seite, ein bisschen crime, ein bisschen Sex. Es ist das beste Buch, das ich bisher von Juli Zeh gelesen habe (nach Adler und EngelAdler und Engel* und Spieltrieb). Juli Zeh ist, und das muss man wissen, habilitierte Juristin und beschäftigt sich auch in diesem Tauchroman mit den existenziellen Fragen, mit denen sich ein Jurist auseinandersetzen muss: Wer ist Opfer, wer Täter? Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Was basiert auf freiem Willen? Was ist genialer Geniestreich oder die Manipulation eines Psychopathen? Mein Fazit: ein spannender und überaus intelligenter Roman, absolut lesenwert und auf den Punkt formuliert und nebenbei erfährt man viel von der Unterwasserwelt. Für Taucher also ein super Roman!


Roman: Weiße Nächte

Autor: Fjodor Dostojewski

„Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.“ – Mit dieser direkten Ansprache an den Leser beginnt der Klassiker Weiße Nächte von Fjodor Dostojewski. Ein junger, ziemlich einsamer Mann begegnet zufällig einer jungen schönen Frau auf einer Parkbank. In vier Sommernächten erzählen sie sich gegenseitig von ihren Träumen und Sehnsüchten. Natürlich verliebt sich der einsame Erzähler in die schöne Nastenka, doch die scheint bereits einem anderen versprochen zu sein. Dostojewski beschreibt das Naturphänomen der Weißen Nächte, wie man Midsummer auch nennt, weil es immer hell bleibt und verpackt seine Romanhandlung in eine der schönsten Liebesgeschichten in der russischen Literatur. Zugegeben, selbst für mich war die klassische Literatursprache zunächst etwas befremdlich oder schwülstig, aber wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, liest sich der dünne Roman von Dostojewski fließend. Die Handlung im zaristischen St. Petersburg, der Stadt, in der Dostojewski geboren wurde, mag etwas altbacken wirken, in ihrer emotionalen Tiefe aber bis heute nachwirkend und aktuell. Für einen Besuch in St. Petersburg zu den Weißen Nächten ist der Roman eine Pflichtlektüre für mich.


England

 Große Erwartungen; Autor: Charles Dickens

Winterzeit ist für mich ja immer dicke Klassiker-Schmöcker-Zeit. Und da habe ich mir die „Großen Erwartungen“ von Charles Dickens vorgenommen. Der Roman gehört zu einem der Top-Romane aller Zeiten und empfiehlt sich für Leser jeden Altersklasse, weil es Charles Dickens versteht, sich perfekt in das Kinder- Jugend- und Erwachsenenalter hineinzuversetzen. Der Roman ist spannend und leicht zu lesen. Er spielt im viktorianischen Zeitalter in London. Dickens beschreibt aber meist eine winterlich düstere Atmosphäre, er beschreibt das „Marschland“ und die dörfliche Umgebung um London und er beschreibt die nebelverhangene Großstadt mit all ihren Menschen darin. Es geht um den Waisenjungen Pip, der im Marschland einem ausgebrochenen Sträfling begegnet, der ihm Furcht einflösst. Außerdem leistet Pip einer reichen, verschrobenen Witwe Gesellschaft und denkt als ihm Jahre später ein Anwalt offenbart, ihm sei ein beträchtliches Vermögen zu teil geworden, dass die Witwe seine Gönnerin ist. Tatsächlich bleibt der Gönner aber im Verborgenen. Pip zieht nach London, lässt sich zum Gentlemen ausbilden und träumt damit der schönen Estella zu imponieren. Doch die zeigt ihm die kalte Schulter. Als eines Tages das Geheimnis um Pips „Große Erwartungen“ gelüftet wird, bricht für Pip eine Welt zusammen. Absolut lesenwert und als literarischer Reisetipp ins viktorianische London auch ganz nett.


Belgien:

Ostende. Ein Sommer der Freundschaft.

Autor: Volker Weidermann

Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft
Ostende in Belgien. Sommer 1936. In dem mondänen Seebad an der belgischen Nordseeküste, das in den 30er Jahren noch den Glanz und die Gloria ruhmreicher Badeorte der Oberklasse hatte, trifft sich eine merkwürdige Gruppe deutschsprachiger Intellektueller. Der erfolgreiche Schriftsteller Stefan Zweig ist der erste, der in Ostende eintrifft, er überredet seinen Freund Jospeh Roth, der in Paris ist, den Sommer mit ihm in Ostende zu verbringen. Nach und nach treffen sie alle ein: Irmgard Keun, eine deutsche Schriftstellerin, deren Bücher in Deutschland bereits verboten wurden, weil sie die Freiheit der Frau zelebrieren. Irmgard Keun ist voller Lebensfreude als sie in Ostende ankommt, sie schwimmt in der See, die Haare bleichen vom Meerwasser aus, die Haut ist gebräunt. An ihren Liebhaber schreibt sie, sie sehe aus wie eine Wilde mit krauser blonder Mähne. Die Runde wird ergänzt durch Verleger, Journalisten, Schauspielerinnen, doch im Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen den Autoren Zweig und Roth. In Deutschland werden die Bücher jüdischer Autoren wie die von Zweig und Roth nicht mehr verkauft, bald werden sie durch das NS-Regime verboten sein. Die Hoffnung liegt auf den Verlegern im Ausland. Doch für Roth sieht es da nicht gut aus. Doch noch ist alles offen. In Ostende pflegt man noch die Hoffnung auf bessere Zeiten und sieht doch schon den kommenden Verfall Deutschlands. Man arbeitet am Tag am Schreibtisch wie besessen und trifft sich abends zur illustren Runde in den Restaurants und Kneipen in dem Seebad. Zweig muss mitansehen, wie sich sein Freund Roth durch den Alkohol selbstzerstört. Auch die Liebelei mit Irmgard Keun, die in Ostende im Sommer am Strand beginnt, kann Roth nicht davon abhalten den Alkohol in sich hineinzuschütten. Im Gegenteil Irmgard Keun trinkt fröhlich mit. Ich gebe zu: Ostende spielt eine Nebenrolle im Roman. Es geht eher um die intellektuelle Freundschaft zwischen Stefan Zweig und Joseph Roth, es geht um die Not im Exil lebender Schriftsteller, deren Bücher in Deutschland verboten werden. Es geht um den Ruin. Um den Ruin des Menschen an sich selbst, um den Ruin der persönlichen Existenz und um den Ruin eines ganzen Landes. Doch in Ostende flirrt das nur wie in einer wagen Vorahnung durch beschwingte Sommertage. Ein Buch das lesenswert ist, wenn man sich für gute deutsche Literatur interessiert oder wenn man grade in Ostende ist. Allerdings, für luftige Sommerstimmung sollte man vielleicht was anderes lesen.


Ungarn, Balkan, Türkei von Berlin bis an die Schwarzmeerküste

Der Roman: Das Ungeheuer

Autorin: Terézia Mora

Das Ungeheuer: Roman
Darius Kopp muss damit klar kommen, dass sich die Liebe seines Lebens, seine Frau Flora, an einen Baum im Wald aufgehängt hat. Der arbeitslose Top-Manager verschanzt sich 1 Jahr mit Pizzakartons in seiner Wohnung, dann drängt ihn der Bestatter dazu, die Urne endlich bestatten zu lassen. Darius Kopp wird hiermit zu einer Aktion genötigt. Doch was tun mit der Asche der Frau? Da Flora in Ungarn geboren wurde, macht er sich auf den Weg nach Budapest, um die Spuren ihrer Vergangenheit zu finden. Gleichzeitig liest er das Tagebuch der verstorbenen Liebe seines Lebens und lernt die Innenansichten seiner Frau kennen. Flora litt an Depressionen, Kopp war einer jener Optimisten, die glaubten der Mensch sei dazu da, dass es ihm gut gehe. Dass ausgerechnet seine Frau das nicht empfinden kann, muss für den übergewichtigen Fast-Food-Junkie ein schwerer Schlag sein. In Ungarn findet er nicht viel, er fährt weiter, durch den Balkan, nach Albanien, über Istanbul, Armenien und Georgien – sein ehemaliges Vertriebsgebiet als Salesmanager. Er begegnet Reisegefährten wie der schönen Oda, einem schrägen Engländer und dubiosen Saunabekanntschaften. Zwischen allem steht aber die Erinnerung an Flora, der er sich nicht entziehen kann. Darius Kopp bleibt so ziel- und orientierungslos, wie er das schon im ersten Roman gezeigt hat. Das Ungeheuer ist die Fortsetzung des ersten Romans Der einzige Mensch auf dem Kontinent, ohne den man glaube ich diesen Roman nur schwer verstehen kann. Denn der Roman ist neben einem Roadmovie, einem Roman über den Tod und die Liebe, über den Schmerz und das Abschiednehmen, auch ein Roman über Depressionen und deren schwerwiegenden Folgen, vor der die Menschen in der Gesesllschaft die Augen schließen. Doch vor allem ist es ein Roman über den Mensch, über Darius Kopp und über Flora, die zerfressen wird durch die Depression. Das Ungeheuer – wer sich dahinter verbirgt, wird logischerweise am Ende aufgeklärt, es ist der Feind im Menschen, sein Abgrund, sein Leiden, sein Schmerz. Terézia Mora erhielt für diesen Roman den Deutschen Buchpreis 2014. Obwohl ich den ersten Roman lieber mochte, da einfacher zu lesen, fand ich auch Das Ungeheuer wieder ein unglaublich gutes Stück Deutsche Literatur. Und nebenbei tauglich für eine Reise gen Osteuropa.

 


 

Literarische Reise in meinen Artikeln:

Literarische Reise nach Mallorca:

MallorcaMallorca: zum Artikel: Wo Mallorca noch verträumt ist                                                                                     

Ein Winter auf Mallorca, George Sand: esprit Hörbuch mit Vertonung von Frederic Chopin. Mallorca mal anders.

 

 

 

 


 

Literarische Reise nach Wien

WienWien: zum Artikel Wien im Wintermantel

Wien zur Kaiserzeit:

Elisabeth, Brigitte Hamann (Biografie). Interessante Biografie über die Kaiserin Elisabeth, die für mich eine der interessantesten Frauenfiguren des 19. Jahrhunderts oder vielleicht überhaupt ist. Für Sissi-Fans und Wiener Hofburg Besucher ein Muss.

Arthur Schnitzler: die Erzählungen, insbesondere: Therese, Leutnand Gustl, Traumnovelle. Arthur Schnitzlers Erzählungen sind Meisterwerke des Realismus und spielen im Wien der Jahrhundertwende, zur Zeit als Siegmund Freund die Psychoanalyse erfunden hat und Gustav Klimt seine berühmten Goldgemälde in Wien gemalt hat. Die Protagonisten sind einfache Menschen aus dem Volk mit ihren ganz alltäglichen Seelenöten. Schnitzler ist für Wien Fans zur Zeit der kk-Monarchie, der Wiener Moderne eine gute Buchempfehlung für gemütliche Kaffeehausstunden (dort hat Schnitzler auch geschrieben).


 

 

 

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