Stadtrundgang durch Augsburg mit Segeltörn

Alles began mit einem Zwetschgendatschi. Das ist schwäbisch und heißt auf hochdeutsch Zwetschgenkuchen. Oder Pflaumenkuchen? Genauer gesagt began die Geschichte mit diesem Artikel und einem Kommentar von Phil darunter. Dieser Kommentar enthält nämlich eine Einladung nach “Datschiburg”, was für Augsburg steht, weil angeblich in Augsburg der Zwetschgendatschi erfunden worden sei, deswegen heißt Augsburg jetzt unter Kennern Datschiburg. Jedenfalls ist Phil, ein Einwohner von Augsburg oder Datschiburg. Und Phil hat ein Segelboot names Blaire. Und Phil weiß, dass ich a) Schwäbin bin, b) eine Leidenschaft für Zwetschgendatschi habe und c) dass ich wahnsinnig gern auf Segelbooten abhänge. Übrigens kenne und schätze ich Phil, der den Reiseblog killerwal.com betreibt, von meiner allerersten Bloggerreise nach Ungarn, von #RBHUN – eine tolle Reise!

Stadtrundgang oder Fotosightseeing durch Augsburg

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Am ersten Sommerwochenende erhielt ich dann prompt eine Nachricht von Killerwal-Phil: Das Segelboot stehe bereit, der Zwetschgendatschi könne kurzfristig organisiert werden. Am darauffolgenden Wochenende begebe ich mich spontan per ICE von Frankfurt nach Datschiburg-Augsburg. Phil, ein ausgesprochen humorvoller Reiseblogger, hat kurzerhand eine extra für mich exklusive “Bloggerreise” organisiert mit einem Program, das ich euch im Detail an dieser Stelle keinesfalls vorenthalten möchte (eine Ähnlichkeit zur #RBHUN Reise ist ausgeschlossen):

In Augsburg angekommen, stehe ich Ausschau haltend vor dem Bahnhofseingang. Laut Programm werde ich vom agentureigenen britischen Chauffeur “George der Dritte”, der Sie bereits im Bahnhofs-Foyer standesgemäß willkommen heißen wird, abgeholt. (Kommentar NA: Ich glaube Phils 2. Name ist Georg). Doch wo bleibt dieser ominöse George? Ach, ich glaube ich habe ihn erblickt: Mal wieder an seinem I-Phone hängend scheint er gerade noch die letzten organisatorischen Fragen zu managen. Wenigstens hat er das Willkommens-Schild nicht vergessen!

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So ein standesgemäßer Empfang durch George den Dritten alias Phil Klever ist natürlich eine tolle Sache, da fühlt man sich als Reiseblogger in der fremden Stadt doch gleich willkommen und gut aufgehoben. Mit der Limousine ging es dann auch sofort auf eine Stadtbesichtigung durch die schöne schwäbisch-bayrische Metropole Augsburg, eine übrigens wirklich sehenswerte Stadt.

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Laut Program wartete eine spannende Foto-Sightseeingtour auf mich:

Stadtrundgang zum Thema “Die schönsten Tram-Bahnschienen von Augsburg” Der kanadische Profifotograf Phil McKay zeigt ihnen die schönsten Fotospots der Stadt.
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Unter uns gesagt, war ich etwas erleichtert als mir der kanadische Starfotograph Phil Mc Kay alias Phil Klever weit mehr als Tram-Schienen (von denen es in Augsburg wohl grade besonders viele geben soll) zeigte. Jedenfalls besichtigten wir das Augsburger Rathaus, passierten die berühmte Augsburger Puppenkiste, haben eine Wassermühle mitten in der City von Augsburg gesehen und außerdem haben wir bei wunderschönem Abendlicht die historischen Fassaden der bayrischen Metropole bestaunt. Der Starfotograf hat insofern alles richtig gemacht, denn das Abendlicht setzte die Fassaden der historischen Altstadt Augsburgs richtig gut in Szene. Zusammen mit Modebloggerin fashionvictress Conny (das ist übrigens die Freundin vom Killerwal-Phil) mache ich ein paar Handyshots für meinen Instagram Account.
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Während der Starfotograf seinem Namen mal wieder alle Ehre machte und sich für ein Foto ordentlich in Szene schmieß (wer Phil Mc Kay alias Phil Klever persönlich kennt, wird häufiger Zeuge solcher waghalsigen Fotografier-Manöver werden, da Phil`s große Leidenschaft Videos und Fotos sind, gibt er sich hier immer besonders viel Mühe, auch wenn`s nur wie hier ein Schachdeckel ist, auf dem oh mein Gott, das Wahrzeichen Augsburg, die Zirbelnuss ist).
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Anschließend quartierte ich mich in meine Unterkunft, dem Hotel “Zum lachenden Orka”, ein (Killerwal = Orka). Wie ich feststelle, wird das Designkonzept des Hauses an sämtlichen Stellen konsequent durchgezogen: der Orka als Maskottchen für den Killerwal lässt sich in verschiedenen Größen in jeder Ecke wiederfinden, selbst im Bad. Abends freute ich mich auf ein edles Galadiner vom Echtholz-Grill, das der französische (Sonne, Mond &) Sterne-Koch Philippe Klévère für mich zauberte.
Augsburg

Segeltörn auf dem Mandichosee in Augsburg

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Am nächsten Morgen stand dem Highlight und eigentlichen Grund meiner Reise nach Augsburg dann nichts mehr entgegen:
Segeltörn mit dem mehrfachen prämierten spanischen Segel-Weltmeisterschaft-Zuseher Felipe-Georgio Lopez-Klevero-Martínez auf dem idyllischen Mandichosee im gastlichen Königsbrunn.
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Vor den Toren der Stadt Augsburg liegt der Mandichosee an der Lechstaustufe 23. Seinen eigenartigen Namen erhielt der See von einem bayrischen Fürsten. Während die beiden Organisatoren der #RBAUX Bloggerreise – fashionvictress Conny und Killerwal Phil das Boot startklar machten, distanzierte ich mich ein wenig von den Organisatoren (schließlich wollte ich nicht auch noch in irgendwelche Tätigkeiten eingespannt werden) und ging in aller Ruhe meiner Reisebloggertätigkeit nach und dokumentierte jeden Handgriff der beiden per Kamera (was schließlich auch eine schweißtreibende Arbeit war).
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Endlich war das Boot startklar. Die Wetterverhältnisse waren ideal für einen Segeltörn. Laut Kapitän Phils I-phone hatten wir eine Windstärke von 3 bis 4, was für Segler wohl gut ist. Kapitän Phil meinte, bei solchen Windverhältnissen durfte sein Segelboot noch nie über das Wasser des Mandichosees gleiten.
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Für Reiseblogger  unbedingt ein Muss: auf der fünf-star-deluxe Segelyacht gab es natürlich auch kostenloses WLAN, somit konnten die ersten Segler-Selfies erfolgreich und wie von echten Bloggern gewohnt, in Echtzeit auf diversen Social Media Kanälen verteilt werden. fashionvictress Conny, killerwal Phil und unterwegsunddaheim Nicole hingen also überwiegend am Netz, sofern Blaire mal eine Verschnaufpause auf dem idyillischen See machte.
Segel Selfie in Augsburg

v.r.n.l.: Conny, Phil und ich beim Segeln in Augsburg

Während ich es mir mit fashionvictress Conny auf dem Sonnendeck gemütlich machte, testete der Segel-Regatta-Weltmeister-Zuseher Felipe-Georgio Lopez-Klevero-Martínez alias killerwal Phil die Wassertemperatur mit einem Sprung in den Mandichosee. Seinem Zähneklappern zu folge, schien das Wasser noch recht frisch zu sein – was man allerdings auf dem Posing-Foto nicht wahrnehmen sollte. 😉
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Natürlich gab es auf dem See auch einen landestypischen Lunch. Wohlgemerkt wir sind hier in Bayern, dazu gehört natürlich eine richtige Brezn und a Würschtl. Der Verzehr der Fischpopulation sei untersagt, so jedenfalls die Programvorgabe.
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Nun gut. Und es wäre ja nicht der Phil, wenn er da nicht doch noch den begehrten Zwetschgendatschi hervorzaubern würde – zwar nur aus dem Kühltruhfach, aber immerhin. Schmecken tut er trotzdem und so ist Augsburg doch mal wieder seinem Ruf als Datschihochburg gerecht geworden. Der Segeltörn jedenfalls hat richtig Spaß gemacht und ordentlich Sonne habe ich auch abbekommen.
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Zwetschgendatschi beim Segeln in der Nähe von Augsburg auf dem Mandichosee. Dank der Datschistadt Augsburg und dem Zwetschgendatschi bin ich hier. Schön ist`s.

Vielen Dank an killerwal Phil und fashionvictress Conny für die Einladung nach Augsburg. Alle Beiträge sind unter dem Hashtag #RBAUX nachzulesen.
Wer die Berichte aus Sicht der Organisatoren lesen möchte, dem sei dringend ans Herz gelegt, auf folgenden Blogs vorbeizuschauen, dort gibt es schöne Bilder anzuschauen:
 
Liebe Leser, das war natürlich ein privater Besuch und keine offizielle Bloggerreise, aber diesen kleinen Spaß werdet ihr mir hoffentlich verzeihen und ich hoffe ich konnte euch Augsburg und den Segeltörn trotzdem schmackhaft machen.