UNESCO Weltkulturerbe: Der Kaiserpalast von Peking – die Verbotene Stadt

Kaiserpalast von Peking - die Verbotene Stadt UNESCO WeltkulturerbeDie Verbotene Stadt – so wird die größte Palastanlage der Welt genannt, weil bis zur Kulturrevolution von 1911 in China der normalen Bevölkerung jeglicher Zutritt verwehrt war. Das größte Heiligtum Pekings liegt mitten in der Stadt am nördlichen Ende des Platz des Himmlischen Friedens (Tian’am Square). Seit 1987 gehört die Verbotene Stadt und der Kaiserpalast von Peking zum UNESCO Weltkulturerbe, gleichzeitig hat die UNESCO aber die Kaiserpaläste in Peking und Shenyang aus der Ming und Qing Dynastie in ihre Welterbeliste mitaufgenommen. Die Ming Dynastie reichte vom 14. bis ins 17. Jahrhundert, darauf folgte die Qing Dynastie vom 17. bis ins 20. Jahrhundert.

1406 n.Chr. wurde die Verbotene Stadt vom chinesischen Kaiser Yongle in Auftrag gegeben. Bis zu einer Million Sklaven und 100.000 Kunsthandwerker haben an der riesigen Palastanlage gearbeitet. Ihre roten Mauern sind 10 Meter hoch und durch Wachtürme und einen Wassergraben geschützt. China war damals eine Weltmacht. Die Palastanalage der chinesischen Kaiser und ihres Hofstaates umfasst mehr als 8.000 Räumlichkeiten in über 800 Palästen. Der Kaiserpalast in China gilt als Meisterwerk der chinesischen Architektur. Im Zentrum des Kaiserpalastes herrschten die “Söhne des Himmels” – so wurden die Kaiser genannt. Ihre Herrschaftsfarbe war ein strahlendes Gelb, weil es der Sonne am ähnlichsten war und wie Gold glänzte. Daher waren die Gewänder der Kaiser gelb und ebenso sind alle Dächer des Kaiserpalastes in Peking mit gelben Dachziegeln bedeckt, die als Symbol für die Macht der Kaiser weit über die Stadt hinausstahlen sollten. Kein anderes Gebäude in Peking durfte höher sein als das Zentrum im Kaiserpalast.

Das heiligste Zentrum des Kaiserpalast von Peking ist die Halle der Himmlischen Reinheit, die Halle der Berührung von Himmel und Erde und die Halle der Irdischen Ruhe. Hier lebte die kaiserliche Familie mitsamt den Konkubinen und Eunuchen. Dem Kaiser standen hunderte von Konkubinen zur Auswahl, welche häufig von den Eunuchen ausgewählt wurden. Daneben gab es noch die Kaiserin und Nebenfrauen. Langeweile dürfte der Kaiser also nicht gehabt haben. Eine der beeindruckendsten Kaiserinnen war Kaiserin Cixi, die selbst regierte.

Kaiserpalast von Peking - die Verbotene Stadt UNESCO Weltkulturerbe

Ich habe den Kaiserpalast von Peking, die Verbotene Stadt, 2006 besucht.

Fakten zum UNESCO Weltkulturerbe Kaiserpalast von Peking:

  • erbaut 1420 n. Chr.
  • größte Palastanlage der Welt
  • Standort: Peking
  • UNESCO Weltkulturerbe seit 1987

 

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