Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu den Reisetipps unterwegs & daheim November 2017!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber die Zeit rast so schnell davon und jetzt neigt sich das Jahr schon wieder fast dem Ende entgegen. Irgendwie geht es mir so als warte ich noch immer, dass dieses Jahr überhaupt anfängt. Ich gehe jeden Montag in mein Büro und freue mich schon wieder aufs nächste Wochenende, damit ich ausschlafen kann und endlich was mitbekomme vom Leben und dann ist das Wochenende da und man hetzt zwischen Einkaufen, Fitnessstudio und Wäsche aus der Waschmaschine holen durch die Gegend und dann ist schon wieder Sonntagabend. Unter der Woche scheint die Sonne und ich habe nur eine kurze Mittagspause, um ein paar Strahlen davon abzubekommen, am Wochenende dann, so wie an diesem, hängt der Himmel voller grauer Regenwolken. November ist immer der Monat des Jahres, an dem mich das alles am meisten nervt. Ich mag diesen Monat einfach nicht. Mir fehlt die Sonne und die kurzen Tage gehen mir auf die Nerven. Das können selbst die Vitamin D-Tabletten, die ich mir jetzt einwerfe nicht gut machen. Daher plane ich normalerweise immer eine Reise ein, aber in diesem Jahr vermasselt mir mein berufliches Webseiten-Relaunch-Projekt jede Urlaubsplanung und daher auch das ganze Jahr, das ohne eine Reise stattgefunden hat (mit Ausnahme von Thailand im Januar und China im September). Und ich frage mich wieder einmal, wofür das alles? Wofür stecke ich meine ganze Lebensenergie in Projekte, für einen Arbeitgeber, der mich am Ende ohne mit der Wimper zu zucken wegrationalisieren würde? Das ist gar nicht so abwegig, die Anzeichen dafür sind schon deutlich erkennbar und dennoch bleibe ich. Warum das? Wäre es nicht sinnvoller meine Lebensenergie in Projekte zu stecken, die mich persönlich wachsen lassen, bei denen ich neue Dinge dazu lerne und am Ende für Erfolge tatsächliche Anerkennung bekomme oder eben nicht? Wenn ich mir meine Lebenszeit so einteilen könnte, dass ich bei schönem Wetter durch einen herbstlichen Wald spazieren könnte, das alte Laub unter meinen Füßen rascheln höre und den modrigen Geruch aufsaugen könnte? Ich liebe diese herbstlichen Momente, aber wie oft habe ich sie in diesem Jahr tatsächlich genießen können? Einmal? Vielleicht zweimal. Das wars. Ist das nicht zuwenig für ein Leben? Wenn man sich die Zeit frei einteilen könnte, wäre schon viel gewonnen. Ich müsste mich nicht morgens aus dem Bett quälen sondern könnte solange schlafen wie ich will und bis in die späte Nacht hinein arbeiten, dann, wenn ich am konzentriertesten bin. Ich bin nunmal eine Eule und keine Lerche. Das war schon immer so. Und ich habe kein Problem damit sonntags zu arbeiten, wenn ich dafür einen Herbstspaziergang bei schönem Wetter am Montag machen dürfte. Aber all das gibt es bei meinem Arbeitgeber nicht. Wie sehr mich das alles nervt, wurde mir wieder an diesem Wochenende klar, als ich einen Roadtrip über die Schwäbische Alb machte, hinein ins wildromantische Donautal mit seinen schroffen Sandsteinfelsen, dem romantischen Flusstal, seinen Klöstern, Burgen und Schlössern. Natürlich war das Wetter eher bescheiden. Wie schön hätten diese Bilder ausgesehen bei goldenem Oktoberwetter, so wie wir es ja durchaus in den letzten Tagen hatten? Stattdessen kämpfe ich mich im Starkregen am Sonntagmorgen über die Autobahn, während der letzten Ausläufer von Sturm Herward. Und ich hörte mich sagen: das macht mir mehr Spaß als in einem muffigen Großraumbüro mit schlechter Luft zu sitzen.

Donautal

Wenn man doch nur mehr von seiner Lebenszeit wirklich genießen könnte mit Dingen, die einem wirklich Spaß machen! Habt ihr die gleichen Gedanken? Geht es euch auch so? Habt ihr Lösungswege, wie man aus diesem Dilemma hinaus kommt? Ich für meinen Teil überlege noch immer, wie ich den Spagat zwischen Geldverdienen und Freiheit am besten hinbekomme. Denn Geld ist mir genauso wichtig wie meine Freiheit, weil Freiheit nur mit Geld wirklich Freiheit heißt. Also muss beides für mich stimmen und ich arbeite gerade daran beides zu bekommen. Wer Tipps hat, gerne her damit! :-)

Es ist der November, der einem diese Gedanken wieder in den Kopf jagt, Gedanken voller Melancholie, sowie dieser Monat mit seinem Wetter nuneinmal ist. Aber vielleicht brauchen wir auch diese Momente zwischendurch, schließlich kann ja nicht immer nur die Sonne scheinen und sich einmal wieder Gedanken darüber zu machen, wohin die eigene Reise gehen soll, kann ja auch nicht schaden, oder?

Großer Feldberg Taunus

Kleine Taunuswanderung zum Großen Feldberg

 

So bevor ich jetzt aber weiter ins Schwaffeln komme und euch damit nerve, verrate ich euch wie immer an dieser Stelle meine Reisetipps unterwegs & daheim November 2017!

 

Termine im November, die du dir merken solltest:

  1. November: Allerheiligen, leider kein Feiertag in Hessen (nur Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, NRW, Saarland)

11. November: Karneval beginnt im Rheinland

23. November: Thanksgiving in den USA

 

 

Reisetipps unterwegs 2017

Fernreise: vivà la Mexiko!

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Mexiko: la dolce far niente – das süße Nichtstun bei Tag…

Eine Reise ins wunderschöne Mexiko bietet sich im November besonders an. Hier scheint nämlich die Sonne und die Temperaturen sind ein Traum! Genauso wie das ganze Land! Egal ob man sich an den traumhaften Stränden der Riveria Maya von der Sonne verwöhnen lässt oder einen Tauchgang am vorgelagerten Riff wagt und dabei viele bunte Fische oder Korallen beim Tauchen oder Schnorcheln sieht oder ob man sogar mit Walhaien schnorcheln geht oder man sich den kulturellen Schätzen des Landes widmet, eine Maya-Pyramide hinauf klettert, so wie ich im Dschungel von Uxmal oder auf einer alten Hacienda, Zorro auf die Spur kommt. Mexiko bietet so viel Abwechslung und ist einfach ein super schönes Reiseziel. Übrigens am 1. November wird hier der Dio de las Muertos gefeiert – der Tag der Toten. Ein besonderer Festtag, bei dem man den verstorbenen Angehörigen gedenkt und sich dabei Gespenstergesichter aufmalt und überall sind Knochenkostüme zu finden. Anja von travelontoast hat diesen Tag schon einmal erlebt und berichtet hier darüber. Ich habe bei meiner Mexiko Reise Ende November noch teilweise die Überreste der Feierlichkeiten in Form von kostümierten Skelletfiguren auf den Straßen gesehen.

Hier findest du alle Highlights meines mexican Roadtrips

Tipp: Geld im Urlaub

Benötigst du noch die richtige Kreditkarte für deine Urlaubsreise? Schau mal hier rein, hier findest du die besten Kreditkarten im Auslandstest!

Die besten Kreditkarten im Auslandstest

Insel des Monats: Zypern

Zypern Paphos

Wer jetzt nach Zypern reist, kann ebenfalls noch reichlich Sonne genießen und im Meer baden! Das habe ich vor zwei Jahren erlebt! Zwar sind die Tage auf Zypern auch schon ein bisschen kürzer und nicht mehr so heiß wie im Hochsommer, aber das ist perfekt, um die kulturellen Schätze zu entdecken, wie z.B. den Archelogischen Park in Paphos, der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, weil man hier antike Tempel der Griechen und Römer bewundern kann. Das bergige Hinterland ist auch sehr sehenswert und lockt mit schnuckeligen Bergdörfern und Weinproben für Genießer!

Mein Reisebericht zu Zypern – wo der Winter noch ein Sommer ist

Städtetrip im November: New York zum Christmas Shopping

Christmas Shopping in New York: märchenhafte Schaufenster zur Weihnachtszeit

Jetzt beginnt auch die schönste Zeit für einen Besuch in New York, wenn auch mit eine der teuersten Reisezeiten für Manhattan. Es ist zwar kalt, regnerisch und stürmisch, aber gleichzeitig unglaublich schön, denn die Amerikaner holen wieder ihre Weihnachtsbeleuchtung raus, schmücken Schaufenster und Plätze mit Weihnachtsdeko. Im Central Park und vor dem Rockefeller Center kann man Schlittschuhlaufen gehen, den Weihnachtsbaum mit seinen 1.000 Lichtern bewundern oder man geht am Black Friday in den größten Kaufhäusern New Yorks shoppen und profitiert von den Schnäppchen am Black Friday. Auch sehr sehenswert ist die Macy`s Thanksgiving Day Parade an Thanksgiving, dieses Jahr am 23. November 2017.

Reiseberichte aus New York findest du hier

 

Tipp: Die besten Reise-Essentials für unterwegs

Auf dieses Equipement und auf diese Reise-Essentials verzichte ich auf meinen Reisen nicht mehr. Vielleicht findest du meine Tipps ja auch nützlich?

Schau mal hier rein, welche Reise-Essentials du vielleicht brauchst

Reisetipps für daheim 2017

Ausflugstipp im Rheingau: Kloster Eberbach

Kloster Eberbach Rheingau

Der Schlafraum der Mönche im Kloster Eberbach diente als Filmkulisse für der Name der Rose

Im November lohnt sich ein Besuch im Kloster Eberbach, dem Drehort der Name der Rose mit Sean Connery. Das Kloster ist nicht nur die perfekte Kulisse für den Mittelalter-Kloster-Krimi, sondern ist auch bekannt für seine Weingeschichte. Hier kann man heute Weinproben machen und auch den eigenen Hausvorrat mit Wein im Klosterladen auffüllen. Und welche Jahreszeit eignet sich besser als der Herbst für ein Gläschen Rheingauer Riesling?

Herbst an Rhein und Mosel z.B. in Deutschlands schönstem Weindorf Winningen

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Der Vierseenblick: Seen? Ja was denn, ist doch nur der Rhein.

Winnigen gilt als Deutschlands schönstes Weindorf. Es liegt an der Mosel und lebt quasi ausschließlich vom Weinanbau. Jedes Haus ist fast ne Kelterei. Wer zusehen will, bekommt sicher Einblick in die Weinkeller, kann dort auch ein paar Kisten Mosel Riesling erwerben. Das Rheintal ist auch im Herbst lohnenswert, wenn die Nebelschwaden über dem Rhein hängen und die steilen Rheinschieferfelsen hochklettern und die bis zu 40 Burgen im Romantischen Rheintal in eine mythische Nebelstimmung versetzen. Am besten mit dem historischen Schauffelraddampfer von Koblenz Richtung Bingen fahren!

Reisebericht zum herbstlichen Rheintal an Mosel und Rhein und in Winningen an der Mosel

 

Wellness: Thalasso – Kraft für Körper und Geist an stürmischen Herbsttagen

Thalasso - die heilende Kraft der Nordsee

Nordsee in Niedersachsen

Wer in Norddeutschland wohnt und genug von den Stürmen wie dem jüngsten Herward hat, dem empfehle ich sich mit einer Thalasso-Kur gegen den Stress und die kühlen Herbsttage zu entspannen. Thalasso vereint die Kräfte der Nordsee: Sole aus der Nordsee im angeheizten Thermalbad, Schlickanwendungen aus Nordseeschlick sowie die gute reichhaltige Meersalzluft, die macht die Atemwege frei und verleiht einem wieder neue Energie. Kombiniert mit der Wärme aus Thermalbad und Sauna – die perfekte Erholung für Körper und Geist. Und weil dazu auch immer die Ruhe der Natur, die gute Meeresluft gehört eignet sich Thalasso auf der Nordseeinsel Spiekeroog besonders gut. Denn hier kann man wunderschöne Dünenspaziergänge machen, Zugvögel beobachten und da die Insel Autofrei ist liegen weder Schadstoffe noch Geräusche in der Luft. Für mich eines der letzten Paradiese in Deutschland!

Bericht: Thalasso – die heilende Kraft der Nordsee

Literarische Reise im November: Boarderliners

Wer Lesestoff für Reiselust im November sucht, dem empfehle ich Boarderliners. Das Buch habe ich mir bei Amazon Prime Reading kostenlos runtergeladen, sonst hätte ich es vermutlich gar nicht gekauft, da ich hinter dem Buch wieder so einen schlecht geschriebenen Reiseroman vermutete, wie es soviele davon gibt. Nunja, hochkarätige Literatur findet man mit dem Buch auch nicht, das autobiografische Reiseschilderungen des Autors enthält. Dennoch fesselte es mich immerhin so stark, dass ich das Buch während meiner Zugfahrt von Frankfurt in die Heimat gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Andreas studiert Volkswirtschaft an der Uni Köln als er zum ersten Mal auf eine Reise gen Bali und Australien antritt. In Bali lernt er Surfen, eine Leidenschaft, die ihn fortan nicht mehr loslässt und die sein Leben verändern wird. In Australien ersäuft er fast an einer Monsterwelle, die er unbedingt reiten wollte und dabei sämtliche Warnungen ignoriert. Eine weitere Leidenschaft von ihm ist das Kiffen und auch hier erlebt er einige Abenteur, sei es Schlangenbisse während eines Trips oder aber, dass er sich bei einem südafrikanischen Gangster eine Ladung Koks besorgt, wohlwissend, dass in diesem Land jeden 150 Leute einem Raubüberfall zum Opfer fallen – mit tödlichem Ausgang. Andreas ist angefixt von der Sucht nach dem Leben und scheut dabei kein Risiko mehr. Fortan, bestimmt das Reisen und die Suche nach der besten Welle sein Dasein. Das Buch ist nicht nur für Surfer interessant, sondern vorallem für all jene, die die Sehnsucht nach dem Leben immer wieder in die weite Welt hinauszieht, für alle Reisende, die mehr von der Welt erfahren wollen und von Fernweh getrieben werden. Andreas erlebt nämlich auf seinen Reisen weit mehr als die schönsten Nationalparks der Welt, sondern gewinnt auch tiefe Einblicke in das Leben der Einheimischen.

Buch lesen: Boarderlines*

 

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