unterwegs in Ligurien – mein Reisetagebuch mit Gewinnaktion für Italienfans

Mitte April führte mich meine Reiseroute nach Ligurien. Ligurien ist eine Provinz in Italien und liegt dort, wo Frankreich an Italien grenzt. Ligurien, das sind malerische Dörfer, die sich an Berghänge schmiegen, farbenfrohe Häuser und enge Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Ligurien ist da, wo die Ausläufer des Apennin im Meer enden – genannt werden sie auch die Alpi Mediterraneo – die mediterranen Alpen. Ligurien, das liegt zwischen Mare und Monti – Meer und Bergen. Und damit ist Ligurien ein Paradies für Aktivurlauber, für Mountainbiker und Radrennfahrer, für Wanderer und Wassersportler gleichermassen und da wir in Italien sind natürlich auch für Genießer, denn nirgendwo gibt es besseres Essen als hier in meinem Lieblingsland Italien.

Ligurien ist ein Paradies für diejenigen, die ihre Eindrücke gerne auf Fotos festhalten. An jeder Ecke lauert ein Fotomotiv, das ein typisches Klischee von Italien erfüllt. Obwohl ich lieber mit meiner Digitalkamera geknipst habe, habe ich auch einige Instagrams gemacht. Daher stelle ich euch die drittkleinste Region Italiens heute per Instagram Reisetagebuch vor. Es folgen noch Reiseberichte über die einzelnen Stationen und Erlebnisse in Ligurien – dann mit meinen Digitalfotos.

 

Tag 1: Ankunft in Ligurien

Schon die Anreise nach Ligurien ist fantastisch. Von Frankfurt aus gibt es keine Dirketflüge, daher fliege ich über München und steige dort zum ersten Mal in eine Maschine von Air Dolomiti ein. Man sollte sich unbedingt einen Fensterplatz buchen, denn dann hat man das Vergnügen das atemberaubende Alpenpanorama zu genießen. Die Weite und die Tiefe hier oben ist atemberaubend. Ich flog über ein Meer aus schneebedeckten Bergen und lande schließlich in Genua, der Hauptstadt von Ligurien, auf einer Landebahn direkt am Meer. Ligurien – zwischen Bergen und Meer.

 

Tag 2 in Ligurien: Von Genua nach San Remo an der Blumenriviera

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Am Morgen des 2. Tages fahren wir gleich weiter von Genua aus entlang an der Riveria di Ponente – so wird der Küstenteil nördlich von Liguriens Hauptstadt Genua genannt. Übersetzt heißt es die Riveria der untergehenden Sonne und wir können nur ahnen, wie schön es hier sein muss, wenn die Sonne über dem Meer verschmilzt. San Remo ist eine typisch ligurische Stadt, die sich mit ihren gelb-orangenen Häuschen an die Bergausläufer schmiegt, die über verwinkelte Gassen und prachtvolle Grandhotels verfügt und in der einst die Noblesse Urlaub machte. Wir leihen uns zuerst ein Citybike aus und fahren auf der stillgelegten Eisenbahntrasse, die von San Remo bis nach San Lorenzo al Mare direkt an der Küste entlang führt, spazieren. Ein super ebener Radweg auf ehemaligen Bahngleisen führt durch alte Eisenbahntunnel und entlang der Küstenorte. Der Duft von Blumen zieht im Fahrtwind an uns vorbei. Uns begegnen viele Radrennfahrer, die Strecke ist beliebt und auch ein Teil des berühmten Radrennens Mailand-San Remo. Nach einer Stunde machen wir eine kleine Mittagspause im Beachclub „Il Sandolino“ in Santo Stefano. Der Küchenchef serviert uns eine köstliche Pasta mit frischen Tomaten, die hier noch nach Tomaten schmecken und Artischoken. Ein Traum! Am Nachtmittag erkunden wir auf eigene Faust San Remo, laufen vorbei an prächtigen Villen und hinein in verwinkelte Gassen von San Remo. Eine Stadt, die hinter jeder Ecke eine Überraschung offenlegt.

Mein Hoteltipp für San Remo:

 

ausführlicher Reisebericht über San Remo: Stadtporträt über San Remo lesen

ausführlicher Reisebericht über Bussana Vecchia: Dorfidylle im Künstlerdorf Bussana Vecchia 

 

Tag 3 in Ligurien: Von San Remo nach Finale Ligure

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Wie schön, wenn man morgens in einem Palazzo aufwacht, die Sonne scheint zum Fenster herein und unten glitzert das Meer der Riviera zwischen den Palmwedeln vor meinem Fenster. In San Remo haben wir die Nacht im Palazzo Lolli, direkt an der Uferpromenade, verbracht und frühstücken erstmal mit Blick aufs Meer. Wobei ich noch so gesättigt vom Abendessen des Vorabends bin, nach Gang vier von sieben musste ich leider passen.

Nach dem Frühstück geht es gleich weiter. Wir fahren von San Remo aus hinein ins bergige Hinterland. Unser Ziel ist das ursprüngliche Dörfchen Finalborgo, einem Teilort von Finale Ligure. Finalborgo gilt als äußert beliebt bei Mountainbikern, da die Berge einladen die wunderschöne Landschaft zu erkunden, immer natürlich mit Blick aufs Meer. Auch wir wollen einen kleinen Geschmack davon bekommen. Wir mieten uns ein E-Mountainbike in unserem Hotel und fahren mit Hilfe des Turbo-Gangs ganz gemütlich den Berg hinauf. Zwischen Orangen-, Zitronen- und Olivenbäumen geht unsere kleine gemütliche E-Mountainbiketour vorbei an kleinen Bergdörfchen. Oben angekommen blicken wir über Finale Ligure an der Küste und die grünen Täler.

Unterwegs besichtigen wir das Castel Gavone aus dem 12. Jahrhundert und erfahren von unserem Guide Fabrizio alles über die Geschichte und die Bewohner der Burg. Leider ist das Wetter nicht auf unserer Seite, ein kalter Wind zischt uns um die Ohren. Gegen Mittag kommen wir wieder in Finalborgo an. Dort essen wir erstmal In der rustikalen Osteria Ai Cuattru Canti köstliche Ravioli mit Nusssoße – eine typische Spezialität der Region. Die geplante Wanderung müssen wir dank eines Regenschauers absagen. Aber das macht nichts, so bleibt uns mehr Zeit, um das schöne malerische Dörfchen zu erkunden – ein echter Geheimtipp für alle Fans des italienischen Lebenstils. Hier ist wirklich die Zeit stehengeblieben und unser Spaziergang wird eine Reise zurück ins ursprüngliche Italien, wie wir es aus den 50er Jahren her kennen. Zumindest scheint der Fiat Cinquecento ein Überbleibsel aus dieser Zeit zu sein. Mehr Italienfeeling geht eigentlich nicht mehr, außer mit einer Kugel Gelato, die ich mir an der Eisdiele am Marktplatz gönne.

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Abends erfahren wir auf einer Olivenfarm alles über die Herstellung des kostbaren Olivenöls, für das Ligurien bekannt ist. Zum Aperitif nehmen wir ein Glas Wein mit einer Foccacia mit Olivenöl und Pesto Genovese. Zum Abendessen fahren wir ins Al Nonostante nach Finalmarina, einem Urlaubsort am Meer.

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ausführlicher Reisebericht zu Finale Ligure, Parco del Beigua: Ligurien für aktive Entdecker

Tag 4 in Ligurien: Sasello und Varazze im Nationalpark Parco del Beigua

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Gleich nach dem Frühstück geht unsere ligurische Reise weiter nach Sasello. Der kleine Ort liegt im Nationalpark Parco del Beigua, der zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. In Sasello trinken wir erst mal einen Caffé mit den dazugehörigen Amaretti. Die kommen nämlich von hier und es gibt sie in sämtlichen Geschmacksrichtungen.

Leider hat es der Wettergott auch heute nicht gut mit uns gemeint. Wir wollten eigentlich im Nationalpark ein bisschen wandern gehen, von den Gebirgskämen des Apennin auf 1.000 bis 1.200 Metern hat man bei guter Sicht einen traumhaften Ausblick über die ligurische Küste. Doch heute sehen wir keine fünf Meter weit, weil eine dicke, nasse und kalte Nebelschicht die Sicht versperrt. Aber ein paar Nebelbilder verleihen dem Parco del Beigua eine mystische Stimmung. Und wir sehen sogar Lurchi – einen Salamander, den habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen. Das Wetter vermiest uns die Wandertour, wir frieren und suchen im Wanderlokal Unterschlupf. Der Wirt hat schon mal den Ofen angefeuert, eine heiße Schokolade, die wie Pudding schmeckt, ist jetzt genau das Richtige für mich.

Anschließend fahren wir ins Tal nach Varazze an der Küste. Dort ist es wesentlich wärmer und ein paar Sonnenstrahlen haben es auch durch die Wolkendecke geschafft. Wir spazieren ein bisschen am Meer und den Stadtstränden vorbei und spüren die frische Meeresluft auf. Am späten Nachmittag geht unsere Fahrt zurück nach Genua.

 

Tag 5 in Ligurien: Genua, die Hauptstadt von Ligurien

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Am Abend des Tages 4 treffen wir unsere Bloggerkollegen, die eine Genussreise durch Ligurien gemacht haben. Sie besuchten den südlich von Genua gelegenen Teil, die Dörfer der Cinque Terre, die ich auf jeden Fall auch einmal sehen möchte. Denn die Genussblogger berichten von tollen Erlebnissen und posten schöne Instagrams aus der Cinque Terre. Wir treffen uns zum Abendessen im Il Genovese und während wir unsere Erfahrungen austauschen, erzählt uns der Chefkoch alles über das berühmte Pesto Genovese, das er selbstverständlich direkt vor unseren Augen zubereitet.

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Rezept für Pesto Genovese

Man nehme einige Büschel Basilikum, ein paar Pinienkerne, gehobelten Parmesan und einen guten Schuss von dem guten und reinen ligurischen Olivenöl. Das alles wird mit dem Mörsel im Marmortopf zerstampft und gerieben solange bis das Pesto Genoves „schmatzt“ und perfetto. Passt als Brotaufstrich genausogut wie auf Pasta.

An Tag 5 haben wir noch ausreichend Zeit Genua auf eigene Faust zu erkunden. Ich laufe durch die Altstadtgassen, vorbei an der Via Garibaldi mit all ihren Prunkpalästen aus der Blütezeit als Genua eine reiche Hafen- und Handelsstadt war, die den Herzögen von Savoyen den Zugang zum Meer sicherte. Ich schlendere zum Hafen hinunter und esse ein Eis in der Cremeria delle Erbe – der besten Eisdiele von Genua. Doch von Genua werde ich noch viel mehr und ausführlicher berichten. Am Ende des Tag 5 fliegen wir vom Christopher Columbus Flughafen wieder gen Heimat und hier endet meine ligurische Reise.

Meine Tipps für deine Reise nach Ligurien

Hotels in Ligurien: Unterkünfte in Ligurien*

Tipps & Ausflüge für Genua:

 

Italienfans aufgepasst: Gewinne einen Reiseführer von MERIAN Momente Ligurien – Aktion leider vorbei!

Ligurien

Dies war meine ligurische Reise in groben Zügen. In Kürze werde ich euch noch viel mehr aus der Region Ligurien berichten. Der nächste Artikel wird ein Stadtporträt zum Jetset Paradies San Remo sein. Ich hoffe ihr seid Italienfans und freut euch auf noch mehr Ligurien.

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Vielen Dank an Torismo Liguria für die Einladung zu dieser Bloggerreise nach Ligurien. Vielen Dank an MERIAN Momente für die Bereitstellung des Gewinns.

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